Diese und weitere Themen finden Sie in der Ausgabe 2/13

Wenn die Zeit nicht alle Wunden heilt. Seelische Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs

An vielen Orten der Welt herrschen Kriege oder kriegsähnliche Zustände, und täglich erleiden Menschen schwere psychische Traumata. Als Bürger einer seit Jahrzehnten von Kriegen verschonten Weltregion nehmen wir davon Kenntnis – meist einmal am Tag, gegen Abend, mehr oder weniger entsetzt. Die Nachkriegsgeneration hat gelernt, einen innerlichen Mindestabstand zu halten, wenn Bilder von Kriegen gezeigt werden. Den vor und im Krieg Geborenen geht es anders: Bilder aus der Vergangenheit werden wach, Empfindungen, die noch immer quälen und das Leben entscheidend beeinflussen. Hat das denn nie ein Ende?

„Der Glaube im Koffer war unser Überleben.“ Glaube als Ressource angesichts von Migration und Menschenhandel

Millionen Menschen sind unterwegs, manchmal freiwillig, oft unfreiwillig: Weg von Schauplätzen von Krieg und systematisierter Gewalt, hin zu einer Umgebung, die Leben in Sicherheit und Frieden verspricht. Weg von Menschenrechtsverletzung, hin zu einem Leben in Würde und Gerechtigkeit. Weg von lebensbedrohlichem Mangel, hin zu einer dauerhaften Sicherung des Überlebens. Die „International Organization for Migration“ (IOM) geht von zurzeit weltweit ca. 214 Millionen MigrantInnen aus, das sind mehr als 3 Prozent der Weltbevölkerung. Viele von ihnen sind Christen. Und viele von ihnen erleben schwere Traumata.

Schwierig und aussichtsreich. Traumabegleitung in der Inneren Heilung

„Geht und verkündet: ‚Das Himmelreich ist nahe.' Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus.“ (Mt 10,7f.) Der Heilungsauftrag, den Jesus erteilt, ist kurz und klar – und uns doch sehr fremd. Welche Bedeutung hat er beispielsweise, wenn es um die Begleitung von Menschen geht, die ein Trauma erlitten haben? Seelsorgliche Begleitung im Sinne der Inneren Heilung gibt eine mögliche Antwort.

Und neben vielen weiteren Themen:

Glaubensheilung und Placebo-Effekt. Ein Vergleich.