Diese und weitere Themen finden Sie in der Ausgabe 3/12

„Und dann wurde mir alles zu viel ...” Warum es gut ist, nicht um jeden Preis weiterzumachen

Burnout, Ausbrennen, ist ein Bild. Ein so häufig verwendetes Bild, das uns seine Bedeutung zu entgleiten droht. Wie sollen wir uns den Prozess des Ausbrennens vorstellen? Wie bei einer Explosion? Oder als würde eine Stichflamme auflodern und alles verzehren? Wohl kaum. Die Vorstellung von einem Schwelbrand trifft es eher: Man bemerkt ihn erst sehr spät – oft zu spät, um noch alles Wichtige retten zu können. Über einen langen Zeitraum hat sich ein Problem aufgebaut, schleichend, fast unbemerkt. Eines Tages ereignet sich eine Kleinigkeit, nichts, was dramatischer wäre als vorhergegangene Konflikte, aber jetzt gibt der Mensch auf, er kann einfach nicht mehr, wird krank, depressiv oder verlässt von einem Tag auf den anderen seinen Arbeitsplatz.
Was ist passiert?

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Tun oder lassen? Ein spiritueller Weg, Entscheidungen zu fällen

Was wäre das für eine Freiheit: das eine tun, das andere lassen können. Gewichten und entscheiden. Das Tun und Lassen kommunizieren. Entscheidungen auch gegen Widerstand durchhalten. – Im Arbeitsleben der meisten Menschen erscheint solche Freiheit als ein hehres, aber weltfremdes Ideal. Dabei spüren sie, dass es ein notwendiges und zentrales Gut ist. Wenn es verloren geht, geraten gerade engagierte Menschen in die Versuchung, den „Betrieb” einfach am Laufen zu halten, bis der Atem ausgeht. „Ausgebrannt!”, heißt es dann – leider oft auch bei Menschen, die doch gern aus der Kraft Gottes leben wollen.

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Boreout. Auch Unterforderung ist Stress

Stress macht krank, unglücklich, leistungsschwach und aggressiv. Da sind sich alle einig. Neu ist die Erkenntnis, dass auch Langeweile und Unterforderung einen Menschen so stressen können, dass er krank wird. Boreout nennt man dieses Phänomen, das die meisten Symptome mit dem Burnout teilt. Aber wer möchte schon gern zugeben, dass es schrecklich anstrengend ist, immer so zu tun, als wäre man vollauf beschäftigt?

„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken ...”
Von religiösen und anderen Zwangsgedanken

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